Montag, 14 Okt 2019 | IT-Beratung, Entwicklung, Systemanalyse
 

Dateien finden unter Unix

Dateien sind unter Unix schnell gefunden ...

... mit find. Dem Kommando find gibt man ein Startverzeichnis an (also . für das aktuelle Verzeichnis oder / für die Wurzel) sowie einen Dateinamen. Wenn nur ein Teil des Dateinamens bekannt ist, kann man mit * (Stern) unbekannte Teile maskieren. Dann sollte man allerdings den Suchbegriff in Anführungszeichen (quoten) schreiben, damit nicht schon die Shell den Stern interpretiert.

Hier also ein paar Beispiele:

  • Suche ab / nach der Datei calculate.es und gibt den gefunden Pfad aus:

    find / -name calculate.es -print

  • Statt -print kann man auch -ls angegeben, dann hat man gleich ein ls -l der Datei (statt nur den Pfad) in der Ausgabe:

    find / -name calculate.es -ls

  • Mit -iname statt -name wird Gross-/Kleinschreibung ignoriert (i wie ignore, ist also keine Apple-Suche):

    find / -iname calCuLate.Es -print

  • Ausgabe aller Pfade, die irgendwo im Dateinamen ein calcul enthalten, aber auf jeden Fall mit es enden:

    find / -iname "*calcul*es" -print

  • Suche nur Objekte vom Typ Datei (f für ordinary files), alles andere, insbes. Verzeichnisnamen werden ignoriert:

    find / -type f -iname calculate.es -print

  • Manchmal stören Meldungen wie "find: ...foo bar...: Permission denied", weil man kein Recht hat, in das betreffende Verzeichnis zu schauen. Dann lohnt es sich, die Fehlermeldungen wegzudrücken, am besten gleich nach /dev/null (die Fehlermeldungen kommen auf Standarderror, was für die Shell der file descriptor 2 ist):

    find / -type f -name calculate.es -print 2>/dev/null

Viel Erfolg!

 
 
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